Gemeinsam gegen Jugendarbeitlosigkeit

Zum Start des Projektes YEEE (Youth-worker exchange on Entrepreneurship Education) trafen sich 32 Jungunternehmer und Engagierte der Jugendarbeit zu einem ersten internationalen Austausch im Mai in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit: Ursachen, Hintergründe, Maßnahmen und vor allem Ideen, um ihr aktiv entgegenzutreten.

Partner aus acht verschiedenen Ländern sind mit im Boot: aus Argentinien, Brasilien, Bulgarien, Kroatien, Deutschland, Italien, Philippinen und Kenia. 

 

 

Während der internationalen Meetings bekommen die Teilnehmer Schulungen in Themen wie Projektmanagement, Unternehmensgründungen, tauschen sich aus über Unternehmergeist und Ideen für Kleinunternehmen.

"Es ist immer spannend, mit Menschen aus so unterschiedlichen Kulturen zusammen zu kommen, zu diskutieren, Ideen zu sammeln und von guten Projekten in den einzelnen Ländern zu hören", erzählt Organisatorin Elisabetta Rossi begeistert.

 

 

Nach drei Tagen eigenem Programm stießen die Teilnehmer dann zum großen internationalen Kongress der Initiative "Wirtschaft in Gemeinschaft" hinzu und erlebten den Austausch mit erfahrenen Unternehmern aus aller Welt als sehr bereichernd.

So nutzten die Projektteilnehmer die Gelegenheit, mit Unternehmer und Wirtschaftsinteressierte aus allen Kontinenten Interviews zu machen. Die Ideen und Impulse dieser Menschen zum Thema Unternehmergeist und Unternehmensentwicklung werden dann für den projekteigenen Facebook-Auftritt aufbereitet.

Nächste Etappe ist dann in ein weiterer internationaler Workshop in Italien - da sind vielleicht schon einige dieser Clips vorführreif. Und es gibt weitere Schulungen in den Themen Kommunikationsstrategie und Marketing & Verkauf.

 

 

Viesagend ein Brief, den ein junger Unternehmer aus Kroatien nach den Begegnungen in Nairobi schrieb. Er war 10 Jahre lang im Blumenhandel aktiv, hatte die letzten 2 Jahre nur Verluste gemacht und war dabei, sein Unternemen zu schließen. Entmutigt und ausgebrannt kam er in Nairobi an und lief schon vor dem Eingang zur YEEE-Tagung einem Bekannten aus Bulgarien über den Weg. Ein paar ermutigende Sätze klärten schon die ersten Wolken. Die Teilnahme an Tagung und internationalem Wirtschaftskongress brachten dann nicht nur viele Erklärungen, was vorher schief gelaufen war, sondern war auch Inspiration und Anstoß für neue unternehmerische Aktivitäten nach seiner Rückkehr.

Er schreibt: "Mit jedem Erfahrungsbericht von Unternehmern aus anderen Ländern erhielt ich neue Inspirationen und Impulse. Mir wurde klar, dass in meinem Betrieb das Prinzip der Gegenseitigkeit nicht gut genug entwickelt war. Es reicht nicht, nur selbst zu investieren, für andere zu leben und zu arbeiten - das muss gegenseitig werden. (...) Jetzt bin ich dankbar für die Erfahrung in Kenia und habe mit meiner Frau schon eine gute Idee für ein neues Unternehmen entwickelt. Wir können viele Menschen in der Umgebung einbeziehen und wollen auch die Grundideen einer neuen Art zu Wirtschaften vielen Menschen in unserem Land weitergeben."

Projektseiten

Projekt zu Menschenrechten "enjoyourights"
Medienprojekt "sICHtbar"
"Young people's business" für JungunternehmerInnen

STIMMEN AUS ALLER WELT

 

Hier und über Facebook posten wir regelmäßig Clips aus unseren Projekten PRESET und YEEE, wo wir die internationalen Teilnehmer zu Wort kommen lassen. Schaut rein!

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