Schwere Taifun-Schäden in den Philippinen

Szenen rund um das Pag-asa Zentrum in Tagaytay

Einer der heftigsten Taifune der letzten Jahre hat in der Gegend rund um Manila schwere Verwüstung und Überschwemmungen hinterlassen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete letzte Woche von Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 km in der Stunde, verwüsteten Landstrichen an der Ostküste und schweren Überschwemmungen. 420.000 Menschen in den östlichen Provinzen hätten aus Angst vor dem Taifun ihre Häuser verlassen.

Auch Familien, die der Starkmacher-Partner Pag-asa betreut, sind betroffen. Viele ihrer Häuser und auch die Gebäude und sozialen Einrichtungen von Pag-Asa selbst sind schwer getroffen. Die Mitarbeiter beschreiben erschütternde Szenen.

 

 

Seit einigen Tagen sind die ländlichen Gebiete um Manila teilweise vom Strom abgeschnitten, Telefone, Computer - nichts geht mehr. Heero, einer der Mitarbeiter des Pag-Asa-Zentrums schrieb am Montag, 21. Juli vom Interrnetcafè eines Nachbarorts aus und schildert die erschreckenden Erlebnisse der letzten Tage:

 

"In meinen 13 Jahren hier in Tagaytay war das einer der heftigsten Taifune, die ich erlebt habe: Als würde eine gigantischer Riese draußen wüten und alles herausreißen. Nach Mitternacht wurde der Sturm immer schlimmer und die ersten Hausdächer würden aufgerissen. Ein Ehepaar, das im Pag-Asa-Zentrum mitarbeitet, ist gegen 3:30 nachts nach draußen, um das Dach zu befestigen, da wurde die Frau mitgerissen und von einer Sturmböe zwei Häuser weiter geschleift. Zum Glück konnte sie sich an einer Hauswand ihrer Nachbarn festhalten und sie wurde nur leicht verletzt.

Viele Familien haben ihr Haus verloren

Das Pag-asa-Zentrum hilft vielen armen Familien, die meist in sehr einfachen Holzhütten leben. Alle haben schwere Schäden davongetragen, bei etwa 90 Familien wurde das Dach weggerissen. 24 Häuser, deren Bewohner vom Pag-Asa-Zentrum versorgt werden, sind vollkommen zerstört.

 

Die erste Arbeit der Mitarbeiter in den Tagen nach dem Sturm bestand darin, alle Familien und Wohngebiete der Gegend zu besuchen, sich nach Verletzten und den schwersten Schäden zu erkundigen. "Wir haben uns mit den Mitarbeitern auf die verschiedenen Wohngebiete aufgeteilt, die wir betreuen und wollten ihnen vor allem die Sicherheit geben, dass sie nicht alleine sind. Es war bewegend, allein die Reaktionen auf unsere simple Frage "Wie geht es Euch?" zu erleben!" berichtet Heero.

 

 

Schäden rund um das Pag-asa-
Zentrum Tagaytay

Die Mitarbeiter von Pag-Asa ermitteln, welche Häuser als erste wieder aufgebaut müssen, welche noch repariert werden können.

 

 

Pag-Asa-Zentrum schwer verwüstet

Aber auch die Gebäude des Sozialzentrums von Pag-Asa selbst sind schwer beschädigt. Fast alles steht unter Wasser, Teile der Dächer wurden aufgerissen, zersplittertes Glas in Fenster und Türen hat dem Sturm auch Einzug ins Innere gewährt. Noch ist nicht klar, wie hoch die Kosten für Reparaturen sein werden und im Moment hat die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und die Organsiation von Notunterkünften Vorrang.

 

HIER>> finden Sie den kompletten Bericht von Heero in englischer Sprache und weitere Bilder der Zerstörung durch den Taifun.

 

 

Wenn Sie die erste Nothilfe für die betroffenen Familien und den Wiederaufbau in Tagaytay und des Pag-asa- Zentrums mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie das über den Starkmacher e.V. tun!

Wir leiten Ihre Spende direkt an unseren Partner Pag-asa weiter, stellen Ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung aus und halten Sie über die weiteren Hilfs-Initiativen auf dem Laufenden!

 

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