Starke Netzwerke

v.l.: Mathias Kaps (Starkmacher e.V.); Prälat Dr. Peter Klasvogt (Kommende); Heinz-Herbert Dustmann (Reinoldigilde); Guntram Schneider MdL (Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW); Erich G. Fritz MdB (Vorsitzender der Kommendestiftung beneVolens)

Ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit verschiedener Partner wurde Ende Mai mit der Einweihung eines kleinen Tagungshauses auf dem Geländer des Sozialinstituts Kommende Dortmund besiegelt. In Anwesenheit vom nordrheinwestfälischen Arbeitsminister Guntram Schneider wurde das Reinoldus-Haus eingeweiht.

Das ehemalige Direktorenhaus ist dank großzügiger Unterstützung der Reinoldigilde renoviert und ausgestattet worden. Im neuen Reinoldus-Haus können in zehn Zimmern bis zu zwanzig Jugendliche aus der Region auf Einladung der Kommendestiftung "beneVolens" an Sozialen Seminaren teilnehmen.

 

 

An einigen dieser Seminare nehmen auch Schulen teil, die das Projekt "StarkmacherSchule" durchführen. Ein weiterer Baustein dieses Projektes sind die Projektwochen "Stark ohne Gewalt - Stark in Vielfalt". Die Schülerinnen und Schüler studieren mit den Musikern und Techniker der internationalen Performance Group GenRosso das Musical "Streetlight" ein und bringen es gemeinsam mit den Profis auf die Bühne.

 

 

Im Rahmen des Projektes leben Schülerinnen und Schüler zum Teil zwei bis drei Tage auf der "Fazenda da Esperanca" ("Hof der Hoffnung"), einem therapeutischen Bauernhof mit jungen suchtkranken Menschen zusammen. In den persönlichen Begegnungen und offenen Gesprächen erfahren sie von den Lebensschicksalen der Bewohner. Zu ihrer eigenen Überraschung entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass die Suchtkranken "ganz normale" junge Leute sind, "Menschen wie du und ich".

 

Soziale Seminare

Freiwillig und zusätzlich zum Unterricht trainieren Schülerinnen und Schüler außerdem ein Jahr lang ihr soziales Verhalten. Gleichzeitig werden sie in die Grundlagen moderner Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeführt, um sich kenntnisreich für Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu engagieren. Sie wollen und werden so dem negativen Image der Jugendlichen etwas entgegensetzen, Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, Respekt und Toleranz gegenüber dem anderen - auch der anderen Meinung und Religion: Selbstbewusst und sozial geben sich die Schüler am Ende der einjährigen Schulung.

 

 

Minister Schneider würdigte in seinem Vortrag die Leistungen der Kommende Dortmund zum Aufbau einer Zivilgesellschaft. Dabei hob er das Engagement des Hauses und seiner Stiftung beneVolens für benachteiligte Jugendliche hervor. Die Arbeit zur Prophylaxe von Gewalt oder Sucht sei beispielhaft, es gelte das Prinzip der Vorbeugung, die besser sei als dann zu handeln, "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."


Für Heinz Herbert Dustmann, Obermeister der Reinoldigilde, ist es eine selten so passende Zusammenführung von den Zielen der Gilde, Jugend und Soziales in der Stadt. Deswegen unterstütze die Gilde dieses Projekt.

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