sICHtbar-Projektwochen schaffen Medien-Sensibilität

"Ich hätte nie gedacht, wieviel man in vier Tagen schaffen kann!" Ein Filmstudent aus München zieht verblüfft Bilanz nach einer gemeinsamen Arbeitswoche des Medienprojektes "sICHtbar". Dafür hatten sich in München viel mehr Studierende beworben, als es Teilnehmerplätze gab. 19 Studierende der Ludwig-Maximilian-Universität in München aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen und ganz verschiedenen Ländern waren dann 4 volle Tage unter anderem in einem Film- und einem Fotografie-Workshop gemeinsam aktiv.

 

Doch nicht nur in München wurden Projektwochen angeboten: Auch in Düsseldorf, Frechen und Dortmund trafen sich Jugendliche und junge Erwachsene und arbeiteten außerdem zu den Themen Sounddesign und der Gestaltung eines Avatars.

Während der Vormittage gab es Input zu verschiedenen Themen der Medien-Wahrnehmung und Mediennutzung. Dabei ging es etwa um Wahrnehmung und Stereotypen, Cybermobbing und nützliche Infos zum Thema Medienrechte (Fim und Fotorechte) in der Internetnutzung.


Oft ergaben sich anschließend intensive Gespräche - gerade das Thema Cybermobbing fand großes Interesse und die Schüler erzählten viele persönliche Erlebnisse dazu.

Nachmittags konnten sich die Jugendlichen dann in Workshops praktisch und gestalterisch einbringen. Als gute Idee erwies sich dabei der Vorschlag in Dortmund, die Arbeit der Worskhops unter ein gemeinsames Thema zu stellen. Die Dortmunder entschieden sich für das Thema "Heimat" und erarbeiteten beispielsweise drei ganz unterschiedliche Filme zu diesem Obertitel.

 

In der GHS Bernburger Straße in Düsseldorf war bei der Präsentation der Ergebnisse am Schluss sogar die Presse dabei, die Eltern waren eingeladen und Vertreter des Kooperationspartners, dem Diözesan Cariatas-Verband für das Erzbistum Köln und des Starkmacher e.V. waren anwesend. Gemeinsam mit den beteiligten Lehrern entstand die Idee, den Soundworkshop im Rahmen der Radio-AG der Schule weiterzuführen und das Avatar-Thema im Kunstunterricht aufzugreifen.

 

 

Auch die Hauptschule Frechen hatte sich für die Projktwoche viel einfallen lassen. Die ganze Schule war beteiligt und hat in weiteren Arbeitsgruppen zum Thema "Integration & Vielfalt" ein internationales Spezialitäten-Buffet vorbereitet oder z.B. kulturell bunt geprägte Töpferarbeiten erstellt und anschließend verkauft.

 

 

Zum Abschlusskongress des sICHtbar-Projektes kamen dann 31 Teilnehmer aus den beteiligten Schulen, der Kooperationspartner und die Workshop-Leiter im Bildungshaus der Landeszentrale für politische Bildung in Bad Urach zusammen. Dort war wieder Gelegenheit, in drei Tagen gemeinsam in Workshops zu arbeiten: Diesmal war das Ergebnis eine gemeinsam ausgearbeitete Talkshow (mit einem Moderations-, einem Film- und einem Soundworkshop).

 

 

Die Teilnehmer aus zwei Schulen wuchsen schnell zu einem eingespielten Team zusammen und haben die Tage auf der schwäbischen Alp genossen. Für die Erwachsenen gab es spannenden Input und Diskussionsstoff durch Gregory Grund von der Initiative "SicherDeinWeb".

Infos und Links zu Filmen, Fotos und Sound-Dateien gibts jede Menge auf www.starkmacher.eu/sichtbar

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