Mit einer Gruppe von 24 Teilnehmern aus 11 Partnerorganisationen fand in Brasilien die nächste Etappe des sogenannten "Job-Shadowing" im Rahmen des Projektes ProMotE statt. Die Teilnehmer hatten 1 Woche lang Gelegenheit, die Arbeit eines der Partner, in diesem Fall der brasilianischen "Fazenda da Esperanca" kennen zu lernen und einen tieferen Einblick in Hintergründe und Schwieirigkeiten, aber auch Früchte und Erfolge der Einrichtung zu bekommen.

 

 

Neben den bisherigen Partnern waren diesmal auch einige besondere Gäste mit dabei: Dr. Helmut Loggen, Verwaltungsdirektor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln, Prof. Dr. Wolfgang Knörzer, einer der Gründer des "Heidelberger Kompetenztrainings" mit seiner Frau, Christoph Steinbach vom Olympiastützpunkt Heidelberg, Frank Schmelzer vom Pag-Asa Sozialzentrum Manila und die Mitglieder der Musikband "Anima Uno" aus Mendoza in Argentinien.

 

 

Besuch in der "Fazenda da Esperanca" von Guaratinguetà (Brasilien)

Ziel des Besuches vom 15.-22. Mai 2013 war diesmal, die Arbeit der Fazendas kennen zu lernen, einer inzwischen international verbreiteten Initiative, um Jugendlichen einen Ausweg aus Drogen und Suchtkrankheiten zu ermöglichen. Außerdem hatte die Sozialakademie Slowenien einen Workshop zum Thema "10 key things" vorbereitet. Besuche in den verschiedenen Wohn- und Arbeitseinrichtungen, Sozialprojekten und viele Gelegenheiten, in Gesprächen über persönliche Lebensgeschichten zu erfahren, Einblick in die geistlich-spirituelle Basis der Einrichtung zu bekommen.

 

 

Dr. Helmut Loggen (2.v.li.) vom Diözesan Caritas-Verband der Erzdiözese Köln

Die ProMotE-Teilnehmer hatten in der Woche Gelegenheit, an einigen Aufführungen des Projektes "Stark ohne Gewalt" in Zusammenarbeit mit den Fazendas teilzunehmen. Besonders interessant war das für Dr. Loggen vom Kölner Caritasverband, einem der "Geburtshelfer" des Projektes, der jetzt die brasilianisch inkulturierte Version des Projektes miterleben konnte.

 

 

Prof. Dr. Wolfgang Knörzer in der HKT-Einheit mit brasilianischen Jugendlichen.

Während Prof. Knörzer eine Spezialeinheit seines "HKT-Trainigs" mit den Jugendlichen der Fazendas durchführte, um die Jugendlichen darin zu schulen, die freigelegten Ressourcen auch auf andere Lebens- und Arbeitsbereiche zu übertragen.

 

 

Konkrete Ergebnisse der Woche? Projektleiterin Teresa Parlasca fasst sie so zusammen: "Es ging nicht darum, dort vorort etwas auf die Beine zu stellen oder neue Projekte miteinander zu planen. Die Teilnehmer lernen durch diese Besuche einander recht gut kennen und bekommen einen ungewöhlich tiefen und intensiven Einblick in einige ausgewählte Projekte der beteiligten Partnerorganisationen." Während dieser Besuche wachse ein neues Netzwerk und man gehe hinterher auch in die eigene Arbeit mit neuen Perspektiven zurück und betrachte das eigene Tun aus anderen Blickwinkeln: "Jeder stellt anschließend die eigene Arbeit in einen neuen Kontext und kehrt mit dem Bewusstsein heim, Teil eines großen Netzes an LEBEN zu sein."

Projektseiten

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Medienprojekt "sICHtbar"
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