Internationales Friedensforum der Jugend

v.li.: Volker Schilmöller, Theo Höfer, Marie Deregowski, Mathias Kaps, Simon Deregowski und Janka Hardenacke

 

Zu sechst sind sie Ende April aus Deutschland Richtung Ägypten gestartet: Auf dem Programm stand zunächst ein gemeinsamer Workshop des CARUS-Projektes mit etwa 60 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern der Welt in Alexandria und dann die Teilnahme und Mitgestaltung des "Youth world peace forum" in Kairo vom 04.-06. Mai.

 

 

Für die erste Station versammelten sich die Gruppe des Cayrus-Projektes zunächst in Alexandria in einer wunderschönen Klosteranlage der Jesuiten. Die Jugendlichen lernten einander kennen, berichteten von Projekten in ihren Ländern und erarbeiteten gemeinsam wichtige Kernelemente ihres Engagements für den Frieden.

 

 

Die Tage waren abwechslungsreich gestaltet mit Spielen, interaktiven Elementen in Kleingruppen, Kreativ-Workshops und Plenumsmomenten.

 

 

 

Danach ging es dann nach Kairo zum "Youth World Peace Forum", zu dem etwa 1300 Jugendliche aus aller Welt in die ägyptische Hauptstadt angereist waren.

Natürlich gab es auch kulturelle und touristische Ausflüge, die den jungen Leuten die Chance boten, hautnah in eine jahrtausendalte Kultur einzutauchen.

 

 

Marie Deregowski (li.) erzählt von ihrem Auslandsjahr in den Philippinen und ihrem Besuch in Tacloban.

Während des Forums gab es dann viel Gelegenheit zum Austausch über Beispiele guter Praxis von Friedensengagement weltweit, Friedens-Zeugnisse aus Ländern, die eher für ihre Konflikte bekannt sind, es gab Workshops, Ausstellungen und verschiedene Kulturevents.

 

 

Ein paar Eindrücke der deutschen Teilnehmer:

 

 

Marie Deregowski (21 Jahre):

"Für mich waren die Tage in Alexandria und Kairo unglaublich schön, inspirierend, ermutigend, intensiv - und viel zu schnell vorbei.
Nicht nur Ägypten, die Pyramiden und eine große öffentliche Friedensveranstaltung, sondern das auch noch zusammen mit Jugendlichen aus Irland, Portugal, Italien, Spanien, Türkei, Jordanien, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Ägypten und Palästina!
Und eigentlich war mehrere Tage mit diesen gemeinsam zu leben, zu essen, zu reden, stundenlang Bus zu fahren, zu tanzen, zu singen, müde zu sein, aufgeregt zu sein, traurig und glücklich zu sein - das Highlight dieser Woche!
 
Es hat mich sehr glücklich gemacht, zu sehen, wie viele Menschen überall auf der Welt für den Frieden auf unterschiedlichste Weise arbeiten und leben! (Auch wenn es da noch sehr sehr viel zu tun gibt...)
Und jetzt im Nachhall dieser Woche in Ägypten, bin ich ziemlich zuversichtlich, dass diese tolle Erfahrung nicht einfach "vorbei" ist, sondern, dass wir weiter arbeiten können - und das mit Mitstreitern aus der ganzen Welt!"

 

 

Janka Hardenacke (21 Jahre):

"Nach der Woche auf dem afrikanischen Kontinent bin ich einfach nur begeistert. Ich durfte sowohl beim CAYRUS-Projekt in Alexandria, als auch beim Youth World Peace Forum in Kairo wunderbare Menschen kennenlernen, mit denen mich auch hoffentlich in Zukunft Freundschaften verbinden werden.
Die ersten Tage in Alexandria waren vor allem durch den Austausch zwischen den verschiedenen Nationen geprägt. Es gab Gesprächsrunden, in denen wir gemeinsam versuchten, unsere Grundsätze zu formulieren, die für den Frieden zwischen den verschiedenen Kulturen, Religionen und Sprachen von Bedeutung sind.



WPF-Präsident Dominicus Rhode erhält ein Exemplar des Starkmacher-Buchs von Mathias Kaps.

In Workshops erarbeiteten wir zusammen mit ägyptischen Künstlern Performances und Beiträge zum Thema Frieden.

 

Auf dem Youth World Peace Forum wurde deutlich, in wie vielen Projekten Menschen tätig sind, um etwas in dieser Welt zu verändern. Es wurde von Organisationen als auch von alltäglichen, zwischenmenschlichen Begegnungen berichtet. Ein Satz von Dominicus Rohde, Präsident des World Peace Forums, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Er wurde in Deutschland geboren, doch er beschreibt sich nicht als ein Bürger dieses Landes, sondern als Bürger dieser Welt. Auch ich möchte mich als "Weltbürger" sehen und unsere ägyptische Woche hat dazu sehr viel beigetragen."

Simon Deregowski (20 Jahre):

"Die 6 Tage in Ägypten waren für mich ein unglaublich großes Geschenk!
Zum einen ist da natürlich das Land und die Kultur Ägyptens an sich, die mich durch ihre immense Unterscheidung zu Deutschland in den Bann gezogen haben. Zum anderen hat mich aber überrascht, wie unkompliziert es war, neue Bekanntschaften mit Menschen aus anderen Ländern zu machen und wie diese Beziehungen in den Tagen gewachsen sind.
Mich hat es sehr glücklich gemacht, mit jedem Tag mehr daran zu glauben, dass Frieden möglich ist und es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Denn diese Jugendlichen, die da um mich herum waren, kamen aus ganz unterschiedlichen politischen, religiösen und kulturellen Lebenssituationen, die auch teilweise dramatisch schlecht waren. Und doch lebte jeder in seinem Land für das gleiche Ziel.
Das Programm, das wir in diesen Tagen mitgemacht haben, hat uns ermutigt, mehr über den anderen zu erfahren. Die Gespräche abseits des Programms jedoch, haben zwischen uns tiefe Freundschaften entstehen lassen.
Wenn ich an diese Jugendlichen denke, dann gibt mir das Kraft für das, was kommt und diese Kraft habe ich in Ägypten gewonnen."

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Medienprojekt "sICHtbar"
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